Menü

Eine Gegenüberstellung des Bobath- und des Perfettikonzeptes

Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Behandlungsgrundlagen bei Erwachsenen mit Hemiparese

AutorIn / Hrsg.:Juliane Rasch
Auflage:2004
Produktform
(bitte auswählen):
Seiten / Volumen:3.185 KB
Art.-Nr. / ISBN:2012
Verfügbarkeit:als Download
 

20,00 €

inkl. MwSt.

Bachelor-Arbeit der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
Fachhochschule Hildesheim / Holzminden / Göttingen

Frage: In der Ergotherapie werden bei zerebral bedingten Funktionseinschränkungen neuro-physiologische Behandlungsverfahren angewendet. Zu diesen zählen u.a. die beiden eigenständigen und speziell für die Behandlung der Hemiparese entwickelten Behandlungskonzepte nach Bobath und Perfetti (Synonym: kognitiv-therapeutische Übungen). Es ist zu erwarten, dass das etablierte und ältere Bobathkonzept und das innovative und jüngere Perfettikonzept Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten in ihren Behandlungsgrundlagen aufweisen. Das Ziel dieser Arbeit ist es, über die Behandlungskonzepte zu informieren und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu ermitteln. Anhand dieser werden Schlussfolgerungen über eine mögliche Kombination in der therapeutischen Praxis entwickelt.

Methode: Die deskriptive und theoretisch-analytische Arbeit basiert auf aktueller Literatur. Zur wertungsfreien Gegenüberstellung der Behandlungsgrundlagen wurde eine systematische Gliederung erstellt, die theoretische und anwendungsbezogene Grundlagen der Behandlungskonzepte beinhaltet.

Ergebnisse: Das Bobath- und das Perfettikonzept weisen grundlegende Unterschiede und nur wenige Gemeinsamkeiten auf. Beide Behandlungskonzepte bauen auf unterschiedlichen Theorien neurophysiologischer Grundlagen auf und entwickeln somit verschiedene Grundprinzipien, welche wiederum Unterschiede in der therapeutischen Anwendung ergeben.

Schlussfolgerung: Aufgrund der Unterschiede in den neurophysiologischen Grundlagen ist eine kombinierte Anwendung des Bobath- und des Perfettikonzeptes nicht sinnvoll möglich.