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FASD - mittendrin statt außen vor!

20. FASD-Fachtagung in Berlin, 28.-29.09.2018

AutorIn / Hrsg.:Katrin Lepke, Gisela Michalowski, FASD Deutschland e.V.
Auflage:1. Auflage 2019
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Seiten / Volumen:192 Seiten
Art.-Nr. / ISBN:978-3-8248-1252-3
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Das Motto der 20. FASD-Fachtagung lautete "FASD - mittendrin statt
außen vor!"


Menschen mit FASD haben es oft schwer, einen/ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Sie werden und fühlen sich ausgeschlossen, können nicht teilhaben am Alltag, am Sport, an den Möglichkeiten zur Ausbildung, am Arbeitsleben und gesellschaftlichen Leben, weil sie anders sind. Sie sehen manchmal anders aus, sie benehmen sich anders, fühlen anders und verstehen Zusammenhänge häufig nicht. Wie kann erreicht werden, dass Menschen mit FASD mittendrin sind?
 
Auf dieser Fachtagung informierten namhafte Vertreter ihres Berufsstandes über

 

  • Diagnostik bei FASD 
  • Wege zur Inanspruchnahme gesetzlicher Leistungen
  • Wissensstand über FASD bei Fachpersonen und Eltern
  • FASD und Selbstbestimmung
  • Bundesteilhabegesetz
  • Förderung exekutiver Funktionen
  • Personalized Medicine

 

und vieles mehr.

 

Die Tagungsbeiträge verknüpfen theoretische Erkenntnisse aus Medizin und Forschung mit Beispielen und Erfahrungen aus dem Leben von und mit FASD-Betroffenen und setzen Impulse, um die Zukunft gemäß dem Motto der Fachtagung zu gestalten.

Herausgeber: Katrin Lepke, Gisela Michalowski, FASD Deutschland e.V.

 

Autor*innen:

 

Dr. med. Nicola Coenen-Englert, ƒƒ1990 Approbation als Ärztin; ƒƒ1991 Promotion, Institut für physiologische Chemie, Düsseldorf; ƒƒ2004–2011 Beschäftigung als Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst der Stadt Duisburg, ein Jahr in leitender Funktion; seit 2011 Beschäftigung als Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin in sozial-pädiatrischer Funktion im SPZ des Elisabeth-Krankenhauses, Schwerpunkte: FASD, ADHS.

 

Uwe Drechsler übernahm als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer den Lebenshilfe Borna e.V. und nachfolgend 2006 und 2018 zusätzlich die beiden Tochterunternehmen. Die Stärken für den Erfolg aller drei Unternehmen beruhen auf einem ständig wachsenden Netzwerk bis hin zu internationalen Kontakten, wobei der Basisbezug zum betreuten Personenkreis und dessen Angehörigen nicht verlorengegangen ist. Es wird viel Neues, Innovatives mit Neugier verfolgt und Misserfolge sind durchaus statthaft, um nicht selbstzufrieden die eigene Entwicklung zu verhindern.Ehrenamtlich ist er seit 2011 im Jugendstrafvollzug Regis-Breitingen tätig, oftmals bei gemeinschaftlichen Aktivitäten von Jugendstrafgefangenen und Menschen mit Beeinträchtigungen. Kontakt: drechsler@lebenshilfe-borna.de

 

Ingo Droll ist seit 1987 als Diplom-Sozialarbeiter in der Jugendhilfe tätig – zunächst als Mitarbeiter im Allgemeinen Sozialdienst, seit 2002 im Pflegekinderdienst. Er hat eine Ausbildung in „Systemischer und lösungsorientierter Beratung“ und ist Marte-Meo-Supervisor. Zusammen mit seiner Frau hat er ein traumatisiertes Pflegekind bis zu dessen Verselbstständigung betreut.Er berät mit der Marte-Meo-Methode Pflege- und Adoptiveltern, sowohl im Einzelfall als auch in Gruppenprozessen. Er verknüpft in der Beratung von traumatisierten Kindern/Jugendlichen und deren Bezugspersonen die Marte-Meo-Methode mit Erkenntnissen der Traumapädagogik und der Bindungsforschung.

 

Frank Eichholt, staatl. anerkannter Heilerziehungspfleger und Sozialpädagoge Bc. (NL). Nach über 25 Jahren beruflicher Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen Sozialer Arbeit (Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Berufliche Rehabilitation, Freizeit- und Sportpädagogik u. a.) im Christophorus-Werk Lingen e. V., beschäftigte er sich seit 1999 in Theorie und Praxis intensiv mit dem Thema „Soziale Integration und Inklusion“. Nach langjähriger Planung, Forschung und praxisorientierter Evaluation wurde ab 2010 das „Projekt LinaS“ (Lingen integriert natürlich alle Sportler) des Christophorus-Werkes Lingen mit der Unterstützung der Aktion Mensch und vieler Kooperationspartner ins Leben gerufen und 2013 erfolgreich abgeschlossen. Seit 2017 ist Frank Eichholt als Berater des Projektes „MIA – Mehr Inklusion für Alle“ des Deutschen Behindertensportverbandes e.V. tätig.

 

Lisa Francke, ƒƒ2011–2014 Bachelorstudium der Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum; ƒƒ2014–2016 Masterstudium der Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; ƒƒ2014–2016 Mitarbeiterin eines Projektes zur Entwicklung und Evaluation einer psychotherapeutischen Intervention zur Reduktion sexuellen Risikoverhaltens bei HIV-positiven Männern in spezialisierter ambulanter Behandlung im LVR-Klinikum Essen; seit 2016 Doktorandin in einem Projekt zur Diagnostik fetaler Alkoholspektrumstörungen bei Erwachsenen im LVR-Klinikum Essenƒƒ; seit 2017 Psychologische Sachverständige und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Forensische Psychiatrie der Universität Duisburg-Essen; seit 2018 Psychotherapeutin in Ausbildung am Institut für psychologische Psychotherapie, Bochum.

 

Dr. Heike Hoff-Emden, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Psychotherapie, Sozialmedizin, Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT), Vorträge national/international und Publikationen zu FASD, z. B. sozialrechtliche Fragen zu FASD, Handbuch zum Coaching von Bezugspersonen FASD-Betroffener. Kontakt: Sozialpädiatrisches Zentrum Frühe Hilfe Leipzig, Delitzscher Straße 141, D-04129 Leipzig, +49 341 9846926, heike.hoff-emden@fhle.de

 

Prof. Dr. Osman Ipsiroglu ist Pädiater und betreibt Schlafmedizin seit 1997, derzeit an der University of British Columbia in Vancouver. An der Universitäts-Kinderklinik Wien wurde unter seiner Führung das erste österreichische pädiatrische Schlaflabor akkreditiert und die SIDS-Informationskampagne ‚Sicheres Schlafen‘ entwickelt. Nach einem zweiten Doktoratsstudium in den Fachbereichen Medizin Anthropologie & Erziehungspsychologie an der University of British Columbia hat Dr. Ipsiroglu ein Konzept für die Untersuchung von Kindern mit neuro-psychiatrischen Schlaf/Wach-Verhaltensstörungen entwickelt und leitet derzeit das H-Behaviours Labor am British Columbia Children’s Hospital Research Institut. Kontakt: Osman S. Ipsiroglu, MD (FRCPC), PhD, MBA, MAS, Clinical Associate Professor, Department of Paediatrics, Sleep/Wake-Behaviour Clinic, Sleep Medicine & H-Behaviours Research Lab at BCCH Research Institute, University of British Columbia, oipsiroglu@bcchr.ca

 

Kirsten Kramer ƒƒStaatl. anerkannte Ergotherapeutin; ƒƒReittherapeutin (DKThR); Heilpädagogisches Reiten und Voltigierenƒ;ƒTrainer C Reiten; ƒƒFachkraft für Psychomotorikƒƒ; Praxisinhaberin seit 2012 in Lingen. Kontakt: Kirsten Kramer/Tanja Vantroyen GbR, Praxis für Ergotherapie/Reittherapie, Schallenbruch 9, 49811 Lingen, info@ergo-reit-therapie.de

 

Dr. med. Dipl.-Psych. Mirjam N. Landgraf, PD, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Neuropädiatrie, Diplompsychologin; ƒƒOberärztin in der Abteilung für Pädiatrische Neurologie, Entwicklungsneurologie und Sozialpädiatrie, iSPZ Hauner, Dr. von Haunersches Kinderspital, Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) Münchenƒƒ; Leiterin der Spezialambulanz für Risikokinder mit Toxin-Exposition in der Schwangerschaft im iSPZ Hauner der LMU München (www.ispz-hauner.de > Abteilung TESS - FASD); S3-Leitlinien-Koordinatorin und -Autorin zur Diagnose der Fetalen Alkoholspektrumstörungen; ƒƒProjektleiterin des CIH FASD One World Network mit dem Center for International Health der LMU München und Universitäten in Beira, Mosambik und Curitiba, Brasilienƒƒ; Bundesbeauftragte für FASD der Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP). Kontakt: Abteilung für Pädiatrische Neurologie Entwicklungsneurologie und Sozialpädiatrie, iSPZ Hauner, Dr. von Haunersches Kinderspital, Klinikum der Universität München, Ludwig-Maximilians-Universität LMU, Lindwurmstr. 4, 80337 München

 

Heiko Müller-Ripke, FASD-Fachkraft. Kontakt: Tel.: 0171 232 51 16, muellerripke@web.de

 

Dr. phil. habil. Dagmar Orthmann Bless, PD, hat im Bereich Rehabilitationspsychologie promoviert und die Venia legendi im Bereich Sonderpädagogik erworben. Nach Tätigkeiten als Akademische Oberrätin und Vertretungsprofessorin an den Universitäten Koblenz-Landau, Humboldt-Universität zu Berlin und Universität Zürich arbeitet sie seit 2007 am Heilpädagogischen Institut der Universität Freiburg/Schweiz. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Elternschaft bei intellektueller Beeinträchtigung sowie Prävention von FASD.

 

Melanie Otto ist Diplom-Pädagogin mit dem Schwerpunkt der Elementarpädagogik. Sie war von 2009 bis 2015 in Kitas beschäftigt und ist ebenfalls seit Januar 2012 als wissenschaftliche Mitarbeiterin unter anderem im Projekt "EMIL - Emotionen regulieren lernen" tätig. In diesem Projekt geht es um die Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte mit einem evaluierten, alltagsintegrierten Konzept zur Förderung der Selbstregulation im Kindergarten, das als Basis wissenschaftliche Erkenntnisse zu den sogenannten exekutiven Funktionen nutzt.

 

Gila Schindler, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Sozialrecht, KASU Kanzlei für soziale Unternehmen, Heidelberg, Berlin, Freiburg. Seit 2010 selbstständige Rechtsanwältin für Sozialrecht in Heidelberg. Seit 2014 Fachanwältin für Sozialrecht mit Schwerpunkt im Bereich der Eingliederungshilfe und der Kinder- und Jugendhilfe, seit 2017 zusätzlich im Bereich der Pflege. Regelmäßige Tätigkeit als Dozentin und Autorin für Rechtsfragen der Eingliederungshilfe, des allgemeinen Sozial- und Verwaltungsrechts sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Seit 2012 im zweijährlichen Wechsel Vorsitzende bzw. stellvertretende Vorsitzende der Schiedsstelle nach § 78g SGB VIII in Baden-Württemberg. Mitglied der Rechtskommission der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e. V. (bke), Vorsitzende des Vereins Cultures Interactive e. V., Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention sowie zweite Vorsitzende des Aktionsbündnisses Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien e.V.

 

Christiane Schute ist Diplom Sozialpädagogin, Systemische Familientherapeutin und FASD-Fachberaterin. Sie arbeitet beim Jugendhilfeträger „Fazit Jugendhilfe“ GmbH in Stuttgart und bietet für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte Beratungen zum Thema FASD an. Termine können nach Terminvereinbarung in Stuttgart, Karlsruhe oder Heilbronn wahrgenommen werden. Überdies bietet die FAZIT GmbH Präventions- und Aufklärungsangebote zum Thema FASD an. Diese Angebote erfolgen im Rahmen eines Modellvorhabens in Zusammenarbeit mit dem KVJS-Landesjugendamt Baden-Württemberg. Kontakt: Fazit Jugendhilfe, fasd@fazit-jugendhilfe.de, Tel.: 0711 65814850

 

Julia Steffen, FASD-Fachkraft. Kontakt: Tel.: 0157 744 90 789, steffen@die-berater-lueneburg.de, www.die-berater-lueneburg.de

 

Tanja Vantroyenƒƒ, Staatl. anerkannte Ergotherapeutin; ƒƒReittherapeutin (DKThR); Ergotherapeutische Behandlung mit dem Pferd; ƒƒTrainer C Reiten/Trainer C Behindertensportƒƒ; Praxisinhaberin seit 2012 in Lingen. Kontakt: Kirsten Kramer/Tanja Vantroyen GbR, Praxis für Ergotherapie/Reittherapie, Schallenbruch 9, 49811 Lingen, info@ergo-reit-therapie.de

 

Susanne Weidling, FASD-Fachkraft, Rechtsanwältin, https://www.fasd-empowerment.de

 

Philipp Wenzel, ƒƒ10/2005 – 09/2008 Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger am evangelischen Krankenhaus in Hamm; ƒ10/2008 – 02/2009 Gesundheits- und Krankenpfleger in der Kardiologie im evangelischen Krankenhaus Hamm; ƒƒ03/2009 – 03/2011 Gesundheits- und Krankenpfleger auf einer jugendpsychiatrischen Akutstation der LWL-Universitätsklinik Hamm, seit 05/2011 Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; seit 02/2012 regelmäßige Tätigkeit im Behandlungsteam der Klinik Walstedde; seit 03/2017 Doktorand in der FASD Ambulanz der Tagesklinik Walstedde.

 

Dr. phil. Jan V. Wirth, Dipl.-Sozialarbeiter/-pädagoge (FH), Studiendekan für Soziale Arbeit an der DIPLOMA Hochschule und Studiengangsleiter des Fern-Studiengangs „Psychosoziale Beratung in Sozialer Arbeit“. Er forschte und lehrte bisher mit 51 Einzel-Lehraufträgen und vier vertretenen Professuren an 17 Hochschulen, Universitäten, Berufsakademien und Fachhochschulen in Deutschland, Österreich und Polen Theorien, Konzepte und Methoden der Sozialen Arbeit.

Leseprobe inkl. Inhaltsverzeichnis:

 

FASD - mittendrin statt außen vor!