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FASD - Träumen erlaubt?!

21. FASD-Fachtagung in Dortmund, 27.-28.09.2019

AutorIn / Hrsg.:Katrin Lepke, Gisela Michalowski, FASD Deutschland e.V.
Auflage:1. Auflage 2020
Produktform
(bitte auswählen):
Seiten / Volumen:152 Seiten
Art.-Nr. / ISBN:978-3-8248-1270-7
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Das Motto der 21. FASD-Fachtagung lautete "FASD - Träumen erlaubt?!"

 

Dürfen Menschen mit FASD träumen? Und wenn ja, wovon träumen sie? Und die Bezugspersonen von Menschen mit FASD? Dürfen auch sie träumen? Und wenn ja, wovon träumen sie?

 

Nicht nur die Bezugspersonen träumen von einer sicheren Perspektive und einem individuellen Unterstützungssystem für Menschen mit FASD - die Menschen mit FASD selbst haben Träume! Auch sie erhoffen sich eine gute Zukunft, in der ihre Wünsche und Bedürfnisse entsprechend beachtet und respektiert werden!
Wir alle sind deshalb gefordert, die Grundlagen dafür zu schaffen und Menschen mit FASD mit all unseren Möglichkeiten zu unterstützen!

 

Träumen Sie mit uns die Zukunft des FASD!

 

Themen unserer Fachtagung waren: Erwachsenen-Diagnostik, Trauma, Therapien (u.a. Video-Training, Frühe Hilfen, Sexualität), Leben mit FASD (u.a. Schule, Exekutivfunktionen, Elternschaft mit FASD, Transition), Justiz (u.a. Kinderschutz, Strafrecht).

Herausgeber: Katrin Lepke, Gisela Michalowski, FASD Deutschland e.V.

 

Autor*innen:

 

Dr. Angelika Albrecht-Haymann ist Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin. Nach stationärer Tätigkeit in einer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin leitende Tätigkeit im Sozialpädiatrischen Zentrum Cottbus und folgend in Berlin. Aufbau und Leitung der interdisziplinären Frühförderstelle in Cottbus, Arbeit in Gremien (LAG, BAG), Ruhestand seit 1/2018

 

Monika Guntermann ist Dipl. Heilpädagogin, systemische Familientherapeutin und FASD-Fachkraft. Seit drei Jahrzehnten arbeitet sie in der Jugendhilfe, seit drei Jahren mit dem fachlichen Hintergrund der FASD-Thematik. Ihr jetziges Hauptarbeitsfeld ist die ambulante Erziehungshilfe, hier begleitet und betreut sie auch Eltern mit einem (vermuteten) FASD. Sie hat inzwischen viel Erfahrung sammeln können, mit welchen Schwierigkeiten Eltern mit FASD tagtäglich konfrontiert sind und wie die Behinderung sich auf die Bindung zum Kind, dem Partner/der Partnerin und das Erziehungsgeschehen auswirken kann.

 

Dr. med. Heike Hoff-Emden ist Fachärztin für Kinder und Jugendmedizin, Psychotherapie, Sozialmedizin, Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT). Sie hält national und international Vorträge und publiziert zu FASD, z.B. Sozialrechtliche Fragen zu FASD, Handbuch zum Coaching von Bezugspersonen FASD Betroffener.

 

Leitende Ärztin Sozialpädiatrisches Zentrum Leipzig,
Delitzscher Straße 141, Haus 51, 04129 Leipzig,
Tel.: +49 341 98469-27
E-Mail: spz@fhle.de oder heike.hoff-emden@fhle.de
www.fhle.de

 

Peter Hoffmann ist Rechtsanwalt.
Fachanwalt für Familienrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht
Straßenbahnring 13
20251 Hamburg
Tel.: 040-41160690
Telefax 040/411606999
E-Mail: p.hoffmann@rechtsanwalthoffmann.com
Homepage: www.rechtsanwalthoffmann.com

 

Prof. Dr. Annemarie Jost ist seit 1994 Professorin für Sozialpsychiatrie inkl. Suchterkrankungen, zunächst an der Fachhochschule Lausitz, jetzt an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus – Senftenberg Fakultät 4, Institut für Soziale Arbeit. Sie ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, systemisch lösungsorientierter Coach, Marte-Meo-Supervisorin und klinisch tätig als Ärztin/Psychiaterin am St. Martinus Hospital Olpe und an der Rheinischen Landesklinik Bonn
Herausgeberin und Autorin zahlreicher Fachbücher, u. a.: Jost, Annemarie &
Wirth, Jan V. (Hrg.): Mehrperspektivisches Arbeiten in der Kinder- und Jugendhilfe.
„Steven M.“ – ein Junge mit FASD. Kohlhammer, Stuttgart, 2017

 

PD Dr. med. Dipl. Psych. Mirjam Landgraf ist Privatdozentin, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin – Schwerpunkt Neuropädiatrie –, Diplompsychologin, Oberärztin in der Abteilung für Pädiatrische Neurologie, Entwicklungsneurologie und Sozialpädiatrie, iSPZ Hauner, Dr. von Haunersches Kinderspital, Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München.
S3-Leitlinien-Koordinatorin und -Autorin zur Diagnose der Fetalen Alkoholspektrumstörungen, Leiterin der Spezialambulanz für Risikokinder mit Toxin-Exposition in der Schwangerschaft im iSPZ Hauner der LMU München (www.ispz-hauner.de –

Abteilung TESS), Leiterin des Deutschen FASD KOMPETENZZENTRUMS Bayern (www.deutsches-fasd-kompetenzzentrum-bayern.med.lmu.de), Bundesbeauftragte für FASD der Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP)

 

Abteilung für Pädiatrische Neurologie, Entwicklungsneurologie und Sozialpädiatrie,
iSPZ Hauner, Dr. von Haunersches Kinderspital,
Klinikum der Universität München,
Ludwig-Maximilians-Universität LMU,
Lindwurmstr. 4, 80337 München

 

Dr. med. Jörg Liesegang ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Systemischer Supervisor, Ärztlicher Leiter der Institutsambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin mit der Spezialsprechstunde Fetales Alkoholsyndrom und der Spezialsprechstunde Behandlungszentrum für psychische Gesundheit für Kinder- und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen. Schwerpunkt ist nach der Diagnosestellung die Sicherung der Unterstützung in den Systemen, Systemischer Supervisor
E-Mail: j.liesegang@keh-berlin.de

 

Andrea Möller-Krause ist ausgebildete Heilpädagogin, Video-School-Trainerin und Multifamilientherapeutin. Seit 2002 arbeitet sie als pädagogische Mitarbeiterin an der Eylardusschule, einer Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung, unter anderem auch als Video-School-Trainerin mit der Videokamera.
Sie hat Videoprozesse erstellt von zwei unterschiedlichen von FASD betroffenen Kindern, die die Förderschule besuchen. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Frage, was brauchen diese besonderen Kinder in der Schule und was ist individuell hilfreich.

 

Eylardus-Schule Imstiege 11
8455 Bad Bentheim
E-Mail: a.moeller-krause@eylardus-schule.de

 

Dr. Khalil Murafi ist geschäftsführender Gesellschafter/Chefarzt der Akut- und Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Walstedde, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie.

 

Silke Off ist Erzieherin, Systemische Beraterin (SG), Video-Home-Trainerin (SPIN DGVB), FASD Fachkraft (FH Münster) und seit 1991 im Eylarduswerk als Teamleitung einer Wohngruppe und Mitarbeiterin im Therapeutischen Bereich der Einrichtung tätig. Dort ist sie zuständig für die Videodiagnostik des Clearing Zentrums.
Arbeitsschwerpunkte: Beratung und Begleitung von Teams, Videodiagnostik, Arbeit
und Begleitung der zu betreuenden Kinder im Alltag, Elternarbeit

 

Anne Schlachtberger ist Sonderpädagogin und unterrichtet aktuell an einem Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Durch einen Fall in der Familie, bei Freizeitbetreuungen für den FASD Deutschland e. V. und in der eigenen Unterrichtspraxis konnte sie in vielen Bereichen Erfahrungen mit dem Thema FASD sammeln. Sie ist Autorin des Fachbuchs „FASD und Schule – Eine Handreichung zum Umgang mit Schülern mit Fetaler Alkoholspektrumstörung“, Schulz-Kirchner Verlag, Idstein, 2020, 3. Auflage.

 

Anke Sligtenhorst ist Erzieherin, Sozialpädagogin (Saxion University of Applied Sciences), Sozialpsychiatrische Fachkraft in der Arbeit mit Familien (FH Münster) und seit 2000 im Eylarduswerk e.V. tätig, seit 2015 in der Arbeitsgemeinschaft Sexualpädagogik (u. a. 2016 Mitwirkung an der Neuauflage des sexualpädagogischen Brettspiels TabuDu, 2017 Mitwirkung an der Erstellung eines Handbuchs Sexualität für das Eylarduswerk e.V.).
Arbeitsschwerpunkte: Beratung und Begleitung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Übergang zur Selbstständigkeit, Betreutes Wohnen, Care Leaver-Arbeit

 

Lina Schwerg ist seit 2014 Mitarbeiterin des FASD-Fachzentrums des Evangelischen Vereins Sonnenhof e. V. in Berlin. Hier arbeitet sie in der FASD-Erwachsenen-Diagnostik und war bereits an verschiedenen Forschungsprojekten beteiligt. So arbeitete Frau Schwerg mit an der Veröffentlichung des Buches „Suchtgefährdete Erwachsene mit Fetaler Alkoholspektrumstörung“ (Becker et al., 2015), des „Handbuches für Betroffene Fetale Alkoholspektrumstörung – und dann?“ (BMG, 2016) und war Co-Therapeutin in den Clearing-Gruppenangeboten für Erwachsene mit FASD des Sonnenhofes. Im Rahmen ihrer Masterthesis hat sie das „Biographische Screeninginterview für FASD (BSI-FASD)“ übersetzt und evaluiert, welches bereits in Kliniken eingesetzt wird. Die Ergebnisse sind in dem Kapitel Screening für FASD in der zweiten Auflage von „Erwachsene mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen. Diagnostik, Screening, Intervention, Suchtprävention“ (Becker et al., 2019) zusammengefasst. Frau Schwerg hält Vorträge über FASD in ganz Deutschland.
Besonders spezialisiert hat sich Frau Schwerg auf folgende Zielgruppen und Schwerpunkte:
- Fachkräfte der Jugendhilfe – ambulante und stationäre Träger
- Fachkräfte der Eingliederungshilfe
- Psychotherapeut/innen
- Erwachsene mit FASD
- FASD Diagnostik
E-Mail: schwerg@ev-sonnenhof.de

 

Klaus ter Horst ist Diplom-Psychologe und Therapeutischer Leiter des Eylarduswerks.
Eylarduswerk
Diakonische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe e. V.
Teichkamp 34
48455 Bad Bentheim k.ter.horst@eylarduswerk.de
www.eylarduswerk.de

 

Jürgen Veldink ist Heilpädagoge, Keep-Cool-Trainer, Sexualpädagoge, Sexualberater (Abschluss 05.2019). Begleitung verschiedener Projekte mit dem Themenschwerpunkt Sexualität (Spiel TabuDu, Handbuch Sexualität und Weiterbildungsangebote), Arbeitsbereich Eylarduswerk Hof Weduwen

Leseprobe inkl. Inhaltsverzeichnis:

 

FASD - Träumen erlaubt?!